Orte der Erinnerung

Die Jahre 1933 bis 1945 haben auch an der Saar tiefe Spuren hinterlassen. Orte und Menschen bezeugen Verfolgung, Ausgrenzung und Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus. Davon erzählt die App „Orte der Erinnerung“ auf mehreren Entdeckertouren durch saarländische Gemeinden.

Die App ist nicht für das Gedenken vom Sofa aus gedacht. Daher wurden zu jeder Tour ein spezielles Schnitzeljagd-Modul eingebaut. Es werden Fragen gestellt, deren Antworten nur vor Ort zu finden sind. Hilfestellung leisten die vorhandenen Erinnerungszeichen (Stele, Tafel, Straßenschild).

An der Erstellung der App waren die Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes (Dr. Sabine Graf), das Adolf-Bender-Zentrum St. Wendel e.V. (Fabian Müller), Dr. Eva Kell, der Saarländische Museumsverband (Sabine Geith), das Landesinstitut für Pädagogik und Medien sowie die Arbeitsgruppe „Schule und Erinnerungsarbeit“ (Leitung: Dr. Burkhard Jellonnek) in der Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerungsarbeit im Saarland beteiligt.

Die Touren

Widerstand und Verfolgung 1935 bis 1943 in Saarbrücken

In Saarbrücken berichten zehn Stationen zwischen Hauptbahnhof, Bahnhofstraße, Rathaus, Rabbiner-Rülf-Platz, Staatstheater und Saarbrücker Schloss von Verfolgung und Widerstand.


Erinnerungsorte zur NS-Geschichte in Homburg

Die Tour informiert an sechs Stationen im Homburger Stadtgebiet unter anderem zu den Themen Jüdisches Leben, dem Jüdischen Friedhof, Euthanasie/Krankenmorde oder dem Polizeihaftlager Homburg, einem Außenlager des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert und leistet so einen Beitrag zu einer nachhaltigen und lebendigen Erinnerungskultur.

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